Gasabieter mit ökologischen Hintergrund

Ökologische Gasversorgung

Erdgas als fossiler Energieträger ist aus ökologischer Sicht aus verschiedenen Perspektiven zu bewerten. Tatsächlich ist der (mit der Gasverbrennung einhergehende) Schadstoffausstoß nicht so hoch wie bei Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern. Allerdings hat die Verbrennung von Erdgas auch Nachteile: Es werden begrenzte Ressourcen ausgebeutet und es entsteht immerhin CO₂in beachtlicher Menge. Außerdem macht man sich von den Gaslieferanten abhängig und unterstützt diese finanziell in ihrem Handeln.

Das Erdgas in Deutschland stammt zu einem bedeutenden Teil von Gasprom. Durch die Zulieferung werden natürlich deren wirtschaftlichen Interessen gefördert. Mit einem Ankauf ihres Erdgases über die lokalen Energieversorger fördert der Käufer zum Beispiel Bohrungen in der Arktis und die damit verbundenen Risiken. Weiterhin fördert man durch die Abnahme von Erdgas demnächst das Fracking. (Filmtipp zum Thema Fracking "Promised Land")

Alternativen bietet z.B. Greenpeace Energy. Wenn Wind weht, aber das Stromnetz bereits ausgelastet ist, so werden die Windräder ausgeschaltet und ihre Flügel in den Wind gedreht, so dass die Räder still stehen. In diesem Moment bleiben erhebliche Stromerzeugungskapazitäten ungenutzt, um die Netzstabilität nicht zu gefährden. Ein Ansatz von Greenpeace Energy sieht vor, diesen überschüssigen Strom, der nicht in das Stromnetz eingespeist werden kann, zur Erzeugung von Wasserstoff mittels Wasserelektrolyse zu nutzen. In einem weiteren Schritt kann der Wasserstoff mithilfe von CO2 methanisiert werden und das entstandene Methangas ins bereits existierende Gasnetz eingespeist werden (Power-to-Gas) oder bei erneutem Strombedarf rückverstromt werden. Bereits existierende Gasleitungen bilden das Reservoir für sehr große Mengen an Gas und damit für große Mengen an Energie. Greenpeace Energy betreibt in Zusammenarbeit mit Enertrag eine Pilotanlage in der Uckermark. Diese Entwicklung muss vorangetrieben werden. Schließt man bei Greenpeace Energy einen Gasvertrag ab (einfacher Wechsel des Gasanbieters ist in fünf Minuten erledigt), wird mit einem sehr geringen Aufpreis pro kWh eben diese Entwicklung finanziert. Sobald diese Technik zum Einsatz kommt, steigt nach und nach die Versorgung mit Windgas statt Erdgas.


Zum Vertragswechsel bitte hier entlang: www.greenpeace-energy.de

Eine Alternative bietet Lichtblick an. Lichtblick versucht den Anteil an Biogas in den Leitungen zu erhöhen und liegt zur Zeit (2013) bei 5% Biogas-Einspeisung.

Zum Vertragswechselbitte hier weiterlesen: www.lichtblick.de

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