Ökologisch sinnvoll einkaufen heißt regional und biologischund nachhaltig ökonomisch orientiertes Shopping.

Ökologisch sinnvoll Einkaufen

Kaufe lokal hergestellte Produkte, aus Deiner Region, aus dem Umkreis von möglichst nicht mehr als 100 km oder aus Europa statt von weiter weg. Dies bezieht sich auf alle Produkte, auf Nahrung, Kleidung, Geschenke, Technik und so weiter.

Plastiktüten benötigen reichlich Energie zu ihrer Herstellung und bei deren Verbrennung in der Müllverbrennungsanlage entstehen wiederum große Mengen an Treibhausgasen. Verwende Mehrwegtaschen statt dessen oder benutze wenigstens die Plastikbeutel mehrfach.

Lies die Etiketten der Produkte und frage im Laden gezielt nach.

Kauf nicht mehr als nötig.

Kauf langlebige statt kurzlebiger Produkte und vermeide so Müll.

Kauf Recyclingprodukte wie z.B. Recyclingpapier statt Papier aus Holz.

Kauf gebrauchte Ware.

klamottentausch.net

Kauf, wenn du es dir leisten kannst, biologisch-korrekt hergestellte Ware. Bioproduktion schließt die aufwendige Herstellung und Anwendung von Pestiziden, Insektiziden und künstlichem Dünger aus. (bei Waren und Nahrung)

Liste von bio-Klamotten -Läden in Deutschland
getchanged.net, Klamotten und brand-finder

Bei Elektrogeräten kannst du nach Energielabel entscheiden.

Bewusst essen

Verzichte auf energieintensive Nahrung wie vor allem Fleisch und Wurst. Zur Herstellung von tierischer Nahrung muss sehr viel Viehnahrung erzeugt werden, das Vielfache des Nährwerts, der am Ende als Wurst oder Fleisch zur Verfügung steht. Um genug Viehfutter erzeugen zu können werden nach wie vor zunehmend große Flächen von Wald zum Beispiel im Amazonasgebiet gerodet. Das bis dahin existierende Grün steht nun nicht mehr zur Umwandlung von CO2 in Sauerstoff bereit. Abgesehen davon produzieren die Tiere erhebliche Mengen des Treibhausgases Methan. Die Mengen der entstehenden Gülle ist sehr hoch. Das Entsorgenen der Gülle durch Verteilen auf Agraflächen wird als Düngung bezeichnet. Bei den großen Mengen kann man von einem erheblichen Bodenvergiftungs- und Entsorgungsproblem sprechen kann.

Verzehre naturnahe Produkte statt aufwendig hergestellte und mit vielen Zusatzstoffen versehene Nahrung.

Kaufe Obst und Gemüse, welche in deiner Region zur Zeit reif werden. Damit sparst du die Energie für Lagerung (Kühlung) und die Energie für den Transport aus ferneren Regionen.

Wenn Du es Dir leisten kannst, kaufe Bioprodukte. Die wenigsten können es sich leisten oder wollen nicht zu 100% bio kaufen. Versuche aber, einen höheren Anteil zu erreichen. Sinnvoll ist bio allerdings nur, wenn es auch regional ist. Verzichte auf Äpfel aus Neuseeland, in Europa gibt es mindestens genau so leckeres Obst. Bio gibt es in einer preiswerten Variante bereits in (fast) allen Supermärkten. Diese Bioprodukte sind zwar im Allgemeinen nicht ganz so nachhaltig wie diejenigen aus Deinem Bioladen, aber mit sehr hoher Sicherheit umweltverträglicher als konventionelle Produkte, da für das Bio-Siegel bestimmte Normen eingehalten werden müssen.
Link: Übersicht über die verschiedenen Biosiegel und was sie bedeuten

Eigenanbau ist auch zu empfehlen, wenn du einen Garten, evtl. auch Gemeinschaftsgarten und die nötige Zeit und Geduld hast.

Bei der Zubereitung der Nahrung benötigt man Energie, günstigerweise solche, welche möglichst geringe Mengen an CO2 erzeugt. Beim Kochen den Topf mit einem Deckel zu schliessen spart Energie.

Bewusst entsorgen

Dinge, die Du nicht mehr benötigst, die aber durchaus noch brauchbar wären kannst Du weitergeben, statt sie weg zu werfen. Je nach Region kann man sie in einer Kiste vorm Haus zum Mitnehmen anbieten oder in einem Umsonstladen abgeben. Du kannst sie auch in lokalen Zeitungen oder im Internet als zu verschenken inserieren. Klamotten gehen in den Second-Hand-Laden, schenke sie Freunden oder gib sie ab bei einer Tauschparty.
Nahrungsmittel kannst Du wo möglich unter foodsharing.de los werden.

Kleidersammelcontainer sind nicht unbedingt zu empfehlen da diese Ware zum allergrößten Teil nach / in Afrika verkauft wird und so die dortige Textilindustrie, Arbeitsplätze und Einkommen zerstört werden. Dazu eine Reportage der ARD.

Elektromüll, Farben und anderer spezieller Müll sollte fachgerecht entsorgt werden. Sparlampen und Batterien können in den meisten Elektronikfachgeschäften abgegeben werden. Lacke, Verdünnungen und andere Gifte können bei den Sammelstellen der Gemeinde abgegeben werden.

Link:
rankabrand.de

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